Okay, gehen wir die Geschichte mal vorsichtig durch. Ihr wascht regelmäßig euer Haar, nicht täglich, denn das greift ja die Haare und auch die Kopfhaut an, oder? Conditioner verwendet ihr immer und auch regelmäßig eine Maske, und trotzdem wird und wird euer Haar nicht länger und dicker, sondern bricht ab – oder noch viel schlimmer – es wird feiner und fällt aus.

Dabei macht ihr doch ALLES richtig. Was ist denn mit dem Prachthaar aus der Werbung, den dichten Strähnen, diesem Victoria’s Secret Look, den jedes Shampoo verspricht? Warum klappt das bei euch nicht?

 

Viele Frauen leiden unter Haarproblemen

Zuerst einmal solltet ihr wissen: ihr seid mit euren Haarproblemen nicht alleine. Viele Frauen leiden unter Haarbruch, Spliss und Haarausfall. Leider versuchen fast alle Frauen ihre Probleme erst einmal alleine in den Griff zu bekommen, dabei ist grade, wenn es um Haare geht, der Rat vom Profi unabdinglich.

 

Es gibt verschiedene Gründe für Haarprobleme

Denn es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum euer Haar nicht glänzt oder nicht mehr weiter wächst. Falsche Pflege, zu viel Pflege, zu wenig Pflege, falsches Styling, häufiges Färben, Blondieren, oder manchmal auch aus medizinischen Gründen. Wir haben uns mit all diesen Fragen auseinandergesetzt und die besten Lösungen für eure Haarprobleme zusammengefasst. Mit viel Liebe haben wir euch auch die besten Produkte rausgesucht, die mit natürlichen Rohstoffen wie ätherischen Ölen und Mineralien für eine ausgewogene und optimale Pflege gerade bei gestresstem Haar sorgen. Denn wenn euer Haar schon geschwächt ist, kommt es darauf an, welche Wirkstoffe ihr ihm zuführt. Hier ist die Qualität wesentlich. Um euch wirklich gut beraten zu können, haben wir uns Experten zur Unterstützung geholt: Stefanie Wirnshofer, Inhaberin einer PR-Agentur und erfolgreiche Strategin für Beauty und Luxusgüter und Elizabeta Zefi, internationale Hair- und Make-up Stylistin, gemeinsam haben die beiden Beautyexpertinnen die Marke „Elizabeta Zefi Dedicated to Beauty“ gegründet und haben für jedes euer Haarprobleme die passende Lösung. Und Dr. Sabine Zenker, Fachärztin auf dem Gebiet der Dermatologie, verrät euch, wann der Punkt gekommen ist, an dem ihr vielleicht besser einen Facharzt aufsuchen solltet. Gemeinsam mit den drei Expertinnen werden wir euch ganz sicher weiter helfen können.

 

> Haarbruch:

 

Was ist Haarbruch eigentlich?

Dürfen wir kurz mal vermuten, wie es euren wunderbaren Haaren zurzeit geht? Nicht so gut, oder? Eigentlich habt ihr schönes Haar, nur leider bricht es verstärkt am Oberkopf und an den Seiten ab, was dazu führt, dass die Haare immer etwas rau und unruhig wirken, bei Feuchtigkeit steht euer Haar ganz frizzy und störrisch zu den Seiten ab, und wo am Oberkopf noch Volumen ist, kommt in den Längen und Spitzen nicht mehr viel von dieser Fülle an. Schaut ihr euch eure Haare mal genauer an, seht ihr auf verschiedenen Höhen Bruchstellen – das sind hellere Pünktchen. Wenn ihr nun an euren Haarspitzen zieht, bricht das Haar genau an dieser Bruchstelle ab. Das unterscheidet den Haarbruch vom Spliss, bei dem sich die Spitzen spalten. Aber keine Sorge: hier kommen nicht nur gute Ratschläge, sondern auch die richtigen Pflegeprodukte für euch.

 

Mögliche Ursachen für Haarbruch

Meistens wurde das Haar falsch oder eben zu aggressiv gefärbt. Bei Blondierung passiert das besonders gerne, hier ist es wichtig, langsam und schonend zu blondieren. Besonders wenn das Ausgangshaar eher fein ist. „Eine weitere Möglichkeit ist zu wenig oder die falsche Pflege nach der Färbung. Generell führt schlechte Pflege – auch zu Hause – zu Haarbruch“, weiß Elizabeta Zefi. Die Expertin rät, „gerade, wenn das Haar nass ist, solltet ihr es auf gar keinen Fall durchkämmen. Gebt einen Conditioner oder eine Maske ins Haar und entwirrt vorsichtig die Knoten, während ihr die Pflege auswascht. Sonst bricht strapaziertes Haar leichter. „Besonders an den Seiten und am Deckhaar brechen die Haare dann nämlich ab, hier sind die Haare dünner und somit empfindlicher“, erklärt uns Zefi.

 

Darauf solltet ihr bei der nächsten Blondierung/Färbung achten

Es spricht generell nichts dagegen, dass ihr eure Haare weiter färbt oder blondiert. Es kommt nur einfach darauf an, dass es richtig gemacht wird. Blondierung sollte nicht auf bereits strapazierte Haare aufgetragen werden. Wendet euch mit gestresstem Haar in jedem Fall an einen Fachmann. „Im Idealfall pflegt ihr das Haar mit einer Maske und einem Spitzenfluid vor der Färbung oder Blondierung. Nach der Färbung muss unbedingt der PH-Wert der Haare durch die richtige Pflege hergestellt werden“, empfiehlt Stefanie Wirnshofer. Leider kann euch Pflege allein die Haare, die bereits abgebrochen sind, nicht mehr wieder an den Kopf zaubern, aber „wenn ihr euer Haar immer intensiv pflegt und – ganz wichtig – typgerecht behandelt, nicht zu intensiv blondiert oder färbt, könnt ihr den Haarbruch stoppen und eure Haare wachsen wieder gesund und stark nach“, erklärt Wirnshofer. „Hier empfehlen wir unser Detoxserum. Es sorgt für eine gesunde Kopfhaut, fördert den Haarwuchs, verringert den Haarausfall und sorgt für die Erhaltung der Haare“, so Wirnshofer weiter.

 

So färbt ihr gesund und schonend

„Es gibt schon die Möglichkeit, gesund zu färben und zu blondieren, wenn der Friseur wirklich gut auf die Haarstruktur eingeht“, rät Elizabeta Zefi. Hierbei ist es wichtig, dass ihr selbst auch ehrlich mit euch seid. Wenn eure Haare schon abgebrochen sind, achtet darauf, dass der Friseur respektvoll mit euren Haaren umgeht. Lasst euch nicht zu einer weiteren Blondierung raten, ohne den Friseur zu fragen, wie er eure Haarstruktur wieder aufbauen will und was er euren Haaren alles Gutes tun kann. „Der Friseur muss die Farbe danach wählen, wie belastbar die Haarstruktur noch ist“, so Zefi.

 

So pflegt ihr eure Haare bei jeder Wäsche

Verwendet in jedem Fall ein mildes und pflegendes Shampoo, das angereichert mit Proteinen euer Haar wieder aufbaut. Wascht euer Haar zweimal gut durch und gebt immer eine Maske oder einen Conditioner in euer Haar, das schließt die Schuppenschicht und macht eure Haare robuster, sprich, sie brechen im Anschluss weniger ab. Entgegen aller Behauptungen schadet es den Haaren kein bisschen, wenn ihr sie täglich wascht. Wir würden euch so gerne einen Zaubertrick verraten, aber bei Haarbruch gibt es leider kein SOS-Produkt. Die Haare, die ab sind, können nur nachwachen, aber genau dabei kann die richtige Pflege unterstützend wirken und somit dafür sorgen, dass ihr schneller langes und volles Haar bekommt. Wichtig ist bei Haarbruch, auf hochwertige Wirkstoffe zu achten. Keratin sollte im Shampoo enthalten sein. Ein Spitzenfluid mit Arganöl schützt zusätzlich die Struktur. Bitte darauf achten, dass weder Parabene noch Sulfate enthalten sind, diese können die Haarstruktur schädigen.

 

Das ist der Punkt, an dem ihr eure Haare abschneiden solltet

Hierbei geht es mehr um eine ästhetische Geschichte, denn irgendwann sind die Haare in den Spitzen einfach zu dünn und wirken nicht mehr schön. Schneidet ihr dann ein bisschen mehr als nur die Spitzen ab, wirkt euer Haar gleich viel voller und wieder deutlich kräftiger. Wichtig ist, dass ihr dann mit euerm neuen Haar ganz sanft und vorsichtig umgeht. Damit es gesund und kraftvoll nachwachsen kann.

 

So wirkt euer geschwächtes Haar voller

Wenn eure Haarlängen durch Haarbruch etwas kraftlos wirken, gibt es ein paar Tricks, mit denen ihr eurem Haar die Fülle zurückgeben könnt. „Fragt bei eurem Friseur nach Farbschattierungen, dadurch werden eure Haare optisch voller“, empfiehlt Elizabeta Zefi. Für einen Sofort-Volumen- und Mehr-Griff-Effekt verrät uns die Hairstylistin „ein leichtes Dryshampoo verwenden. So bekommen die Haare sofort eine vollere Struktur und erscheinen voluminöser“. Für die ganz Verzweifelten unter euch: Natürlich könnt ihr eure Haare auch mit Extensions verdichten lassen.

 

June

„Hier verraten wir euch die besten Produkte für Haare, die leicht brechen.“

1 of 5
Elizabeta Zefi
Intense Regenerating Shampoo

2 of 5
Shu Uemera
Ultimate Remedy Conditioner

3 of 5
Frederic Fekkai
Essential Shea Pot De Creme

4 of 5
Brazilian Blowout
Acai Daily Smoothing Serum

5 of 5
Elizabeta Zefi
Light Weight Hydrating Oil

 

> Haarspliss:

 

Woran erkenne ich Spliss?

Eigentlich sind eure Haare gesund und haben einen schönen Glanz, nur in den Spitzen werden sie brüchig und wirken stumpf. Wenn ihr färbt, dann fallen die Farbpigmente an diesen Stellen wieder leichter heraus, sprich die Farbe scheint nicht zu halten. Schaut ihr eure Haare genauer an, könnt ihr erkennen, dass das Haar wirklich gespalten ist und an der Spitze aus einem Haar auf einmal mehrere werden. Keine Sorge, hier haben wir für euch die besten Ratschläge, und die passenden Produkte zusammengestellt.

 

Wie entsteht Spliss?

Spliss kann durch chemische Behandlung der Haare entstehen, aber auch durch falsches oder zu heißes Styling. Oft reicht es jedoch auch schon, wenn lange Haare auf der Kleidung aufliegen, und die Reibung die Spitzen belastet. Bei kurzen Haaren ist diese Reibung kein Problem, außerdem sind längere Haare grundsätzlich anfälliger für Spliss.

 

Wird Spliss schlimmer, wenn die Spitzen nicht geschnitten werden?

„Spliss wird nicht schlimmer, wenn die Haare nicht geschnitten werden“, erklärt Stefanie Wirnshofer. Damit sich Spliss nicht verschlimmert, kommt es aber auf die richtige Pflege an. Spliss kann zwar durch Pflege nicht vollständig repariert werden, aber Pflegestoffe können die Struktur versiegeln und den Haarzustand verbessern. Aloe Vera, Arganöl und Algenextrakte wirken pflegend, und Jojobaöle können den spröden Spitzen wieder Glanz zurückgeben und sie gesünder wirken lassen.

 

Darauf solltet ihr bei der nächsten Färbung achten

Wichtig ist, dass der Friseur sich ein Bild vom Zustand eurer Haare macht. Ihr müsst nicht aufs Färben verzichten, aber ihr solltet die Haare im Anschluss besonders gut pflegen, damit sie auch die Farbe halten können. Die fällt nämlich sonst aus den gesplissten Spitzen ganz schnell wieder heraus. Anders bei der Blondierung, hier werden die Farbpigmente beim chemischen Prozess aus dem Haar gezogen. Aber auch das kann zu Spliss führen. Bittet den Friseur in beiden Fällen die Haare sanft zu färben/blondieren und keine zu aggressiven Mittel zu verwenden.

 

So verhindert ihr Spliss in den Haarspitzen

Verzichtet auf grobes Bürsten oder heißes Föhnen. Schaut, dass eure Haare nicht auf einem Wollpulli aufliegen oder mit Klammern fixiert werden, die aus Metall sind. „Verwendet nur sparsam ein Glätteisen und keinen Lockenstab“, empfiehlt Elizabeta Zefi. Hitze verstärkt die Entwicklung von Spliss. Um Spliss vorzubeugen, empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung einer Haarmaske mit hochwertigen Wirkstoffen wie Arganöl für schönen Haarglanz.

 

So pflegt ihr gesplisstes Haar

„Einmal die Woche solltet ihr eine nährende Maske auftragen, die reich an Wirkstoffen ist und nährende Öle enthält“, rät Wirnshofer. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Inhaltsstoffe hochwertig sind. Wenn ihr eure Haare nachhaltig besser pflegen möchtet, raten wir euch zu einer Haarpflege, die den Fokus auf natürliche Wirkstoffe legt und das Haar mit jeder Wäsche verbessert, anstatt es zu belasten. „Ein gutes Spitzenfluid wirkt Wunder“, empfiehlt Wirnshofer.

 

Das ist ein absolutes No-Go bei Spliss

Wenn das Haar bereits gesplisst ist, ihr euch aber nicht von eurer langen Pracht trennen wollt, dann würden wir euch zumindest ans Herz legen, auf das Glätteisen zu verzichten. Die enorme Hitze und das Durchziehen der heißen Flächen schließen zwar kurzzeitig die Schuppenschicht, und das Haar wirkt erstmal wieder schöner, aber die Hitze trocknet die angegriffenen Spitzen nur zusätzlich aus und verstärkt den Spliss dauerhaft – ein echter Teufelskreis. Wichtig ist auch das richtige Föhnen: Das Haar nicht zu nass über die Bürste föhnen. Erst komplett antrocknen, dann über eine Rundbürste föhnen und auf jeden Fall Hitzeschutz verwenden.

 

June

„Hier verraten wir euch die besten Produkte gegen Spliss.“

1 of 5
Shu Uemera
Moisture Velvet Shampoo

2 of 5
Elizabeta Zefi
Ultra Rich Gold Conditioner

3 of 5
Elizabeta Zefi
Ultra Rich Gold Mask

4 of 5
Frederic Fekkai
Blowout Sealing Serum

5 of 5
Brazilian Blowout
Acai Shine & Shield Spray

 

> Haarausfall:

 

Woran erkenne ich Haarausfall?

Für euch ist Haare waschen zu einer Herausforderung geworden, weil bei jeder Wäsche die Haare ausgehen. Sie hängen in der Bürste, überall in der Wohnung liegen sie herum und an eurem Pulli hängen auch immer wieder Haare. Ein Problem, das auf die Psyche schlägt. Zum Glück ist es oft wirklich nur ein kleiner Fellwechsel, der in Schüben auftreten kann. Ihr verliert für kurze Zeit etwas mehr Haar, und das kann gerade ab einer gewissen Länge wilder aussehen als es wirklich ist. Aber dennoch solltet ihr das gut beobachten. Werden eure Haare sichtlich dünner, oder verliert ihr mehr als hundert Haare am Tag, solltet ihr einen Arzt aufsuchen, euch dort beraten und auch helfen lassen. Das wichtigste für gesunden Haarwuchs ist eine gereinigte Kopfhaut. Aber Haare waschen alleine reicht leider nicht. Die Haarwurzeln müssen nachhaltig von schädlichen Wirkstoffen befreit werden. Nur so können sie kräftiges, gesundes Haar nachwachsen lassen.

 

Mögliche Ursachen für Haarausfall

„Die Gründe für das diffuse Ausfallen der Haare sind sehr vielfältig. So können hormonelle Veränderungen wie etwa in und nach der Schwangerschaft oder durch die Einnahme, beziehungsweise das Absetzen der Antibabypille Haarausfall auslösen. Zudem kann eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse zu vermehrtem und krankhaftem Haarausfall führen. Auch Vitaminmangel oder Stress sind bekannte Auslöser von Haarausfall“, erklärt uns Dr. Sabine Zenker, Dermatologin aus München. In manchen Fällen ist aber auch die falsche Pflege der Kopfhaut die Ursache für Haarausfall. Ihr müsst euch das so vorstellen, dass ein gesundes Haar nur auf einer gesunden Kopfhaut wachsen kann. Der Mensch entgiftet über die Kopfhaut, diese ist also im Dauereinsatz. Wenn ihr eure Kopfhaut nun mit Detox-Pflege bei ihrer Arbeit unterstützt, wird sie euch das danken, die Haare wachsen wieder stärker und gesünder nach. „Oft wird die Kopfhaut durch Parabene, Silikone und andere schädliche Wirkstoffe belastet und gestresst, das kann zu Haarausfall führen“, erklärt Elizabeta Zefi.

 

So unterstützt ihr Haar und Kopfhaut

„Verwendet täglich Detox-Serum“, raten Zefi und Wirnshofer. Alleine dadurch wird die Kopfhaut beruhigt, und gesunde, starke Haare wachsen wieder nach. Zusätzlich solltet ihr auf eine ausgewogene Ernährung achten, wenig Stress und ausreichend Schlaf. Wenn ihr diese Tipps befolgt, habt ihr alles, was in eurer Macht steht, getan, um eure Kopfhautqualität zu verbessern.

 

Wann solltet ihr mit Haarausfall zum Arzt gehen?

Es gibt natürlich auch die Fälle, in denen eine äußerliche Anwendung nicht mehr hilft. „Hier sollte dringend ein Arzt zu Rate gezogen werden, am besten ein Facharzt für Dermatologie“, empfiehlt Stefanie Wirnshofer. “Haarausfall kann ein Zeichen von inneren Erkrankungen sein und ist nicht immer nur ein kosmetisches Problem“, ergänzt Dr. Sabine Zenker. „Der Haarausfall, die Alopezie, ist definiert als permanenter Haarverlust ohne entsprechendes Nachwachsen der verlorenen Haare. Allerdings sind die Übergänge hier fließend. Bis Haarausfall pathogen, d. h. haarvermindernd wird, können täglich bis zu 100 Kopfhaare ausgehen. Sobald es mehr Haare werden, ist es wichtig, den Zustand von einem Facharzt anschauen zu lassen, damit der Schaden nicht dauerhaft ist“, so die Expertin.

 

Was ist diffuser Haarausfall?

Da sich eure Haare ständig wieder erneuern, ist es vollkommen normal, dass ihr regelmäßig Haare verliert. Hier wird zwischen drei Phasen unterschieden: In der ersten Phase (Anagene-Wachstumsphase) wächst das Haar, in der zweiten Phase (Katagene-Ruhephase) hört das Haar auf zu wachsen und ruht sozusagen, dann folgt die dritte Phase (Telogene-Ausfallphase), in der ihr euch von eurem Haar leider wieder trennen müsst. Natürlich verliert ihr nicht parallel alle Haare, aber ein Ausfall von täglich ca. 100 Haaren ist völlig normal. „Es kann saisonal auch mal verstärkt zu einem Haarwechsel kommen, der sich aber in der Regel von selbst wieder reguliert“, erklärt Dr. Sabine Zenker. „Liegt allerdings eine Veränderung dieses physiologischen Rhythmus mit Verkürzung der Anagen- und Katagenphase und der Situation vor, dass sich gleichzeitig überdurchschnittlich viele Haarfollikel in der Telogenphase, der Ausfallsphase, befinden, kommt es zu vermehrtem und krankhaften Haarausfall. Der sogenannte diffuse, übermäßige Verlust von Haaren spielt sich auf der gesamten Kopfhaut ab und folgt keinem erkennbaren Muster“, so die Fachärztin weiter. Er findet in der Regel abrupt statt. Ursache hierfür kann eine sehr stressige Situation sein, die vielleicht schon 2-3 Monate zurückliegt. Zum Beispiel eine OP oder eine andere Extremsituation.

 

Deshalb wachsen eure Haare nicht schneller

Eure Kopfhaare wachsen normalerweise 1-1,5 cm pro Monat. Eure komplette Haarlänge ist genetisch vorbestimmt. Es kann also durchaus sein, dass eure Haare genetisch bedingt nicht länger als bis zu den Schultern werden. “Wenn Haare jedoch nicht mehr die gewohnte Haarlänge erreichen, kann das oft mit Problemen in der Haarqualität bzw. der Pflege zu tun haben. Hier kann der geschulte Friseur hilfreiche Tipps geben“, rät Dr. Sabine Zenker. „Hier empfehlen wir unser Detox-Serum, das gemeinsam mit dem Hair Growth Shampoo die Kopfhaut pflegt und stärkt. Das führt zu einem gesunden Haarwachstum, das Haar kann wieder kräftiger nachwachsen. Das Serum enthält einen getesteten, patentierten und hormonfreien Wirkstoff, der bei täglicher Anwendung das Haarwachstum fördert und den Haarausfall verringert. Lavendelöl steigert die Zellregeneration und sorgt für eine gesunde Kopfhaut. Rosmarin- und Pfefferöle sowie Brennnesselextrakte stärken die Haarfollikel und wirken durchblutungsfördernd. Kamillenextrakte lindern Juckreiz und wirken entzündungshemmend. Provitamin B5 spendet Feuchtigkeit.“, ergänzt Wirnshofer.

 

Das passiert beim Dermatologen

Erstmal macht der Facharzt eine ausführliche Anamnese, um euch und euren Körper besser kennenzulernen. Gab es in letzter Zeit viel Stress? Vielleicht irgendein schlimmes Ereignis? Wie ernährt ihr euch? Dann wird sich der Arzt eure Kopfhaut anschauen, um ermessen zu können, ob dort vielleicht eine Erkrankung oder Belastung vorliegt. Wie geht es euren Haarwurzeln? Habt ihr vielleicht eine Allergie, die den Haarausfall bedingt? Sollte der Hautarzt keine Ursache feststellen können, wird er euch an einen anderen Fachmann überweisen, der vielleicht euren Hormonhaushalt oder eure Schilddrüsenwerte überprüft. Wirklich wichtig ist, dass ihr nicht zu lange wartet, bis ihr mit eurem Problem zum Arzt geht. “Der auf Haar- und Kopfhauterkrankungen spezialisierte Facharzt, meist der Dermatologe, kann mit genauer Diagnostik (Ursachenforschung) und wirksamen medizinischen Therapien gezielt helfen. „Oft lässt sich das Problem nämlich am Anfang mit einer Kombination aus dermatologischen Therapien und guter Kopfhautpflege noch leicht beheben“, erklärt die Dermatologin.

 

June

„Hier verraten wir euch die besten Produkte zur  Kopfhautstärkung.“

1 of 5
Christophe Robin
Cleansing Purifying Scrub

2 of 5
Elizabeta Zefi
Hair Growth Shampoo

3 of 5
Shu Uemura
Muroto Volume Conditioner

4 of 5
Elizabeta Zefi
Detox Serum

5 of 5
Frederic Fekkai
Blowout Dry Shampoo